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Akener Lebensretter belegen 4. Platz im Bundeswettbewerb

DRK Stufe1 Jugend Bundeswettbewerb 2017

Die Kinder- und Jugendarbeit wird beim Deutschen Roten Kreuz in Aken groß geschrieben. Nicht zuletzt spiegelt sich dies in den Ergebnissen der diesjährigen Landes-und Bundeswettbewerbe wider. Bereits im Mai konnten sich die 6 bis 12-jähigen Kinder der DRK Ortsgruppe Aken, welcher im Kreisverband Dessau organisiert ist, die Landesmeisterschaft im Wettbewerb der Schulsanitäter sichern. Das Leistungsspektrum des Wettbewerbes reichte von Praxisübungen in Erster Hilfe, über Wissensfragen, bis hin zu kreativen und musischen Stationen. Teamfähigkeit, Schnelligkeit und Geschicklichkeit waren außerdem gefragt. Die jungen Helfer mussten zeigen, wie sie einen Verband anlegen, den Verunfallten in eine stabile Seiten- oder Schocklage verbringen oder Verbrennungen behandeln.

Als amtierender Landesmeister galt es vor gut zwei Wochen auch auf Bundesebene anzutreten. Ganz im Zeichen der aktuellen Jugendrotkreuz-Kampagne „Was geht mit Menschlichkeit“ wurde der diesjährige Bundeswettbewerb für die jüngsten DRK -Mitglieder in Ludwigsburg/Baden-Württemberg veranstaltet.

Nach 7-stündiger Fahrt erreichte die Akener Mannschaft am 13. Oktober den Austragungsort des Bundeswettbewerbes, der Fröbelschule Ludwigsburg -  Schule für Sprachbehinderte, um dort gegen 17 weitere Mannschaften anzutreten.

Nachdem die Zimmer bezogen, die Feldbetten aufgebaut, die Gegend erkundet und ein leckeres Abendessen gemeinsam mit allen Mitstreitern gegessen wurde, gingen die jungen Lebensretter früh zu Bett, damit am Sonnabend alle ausgeruht und top fit starten können.

Und der Wettkampftag begann schon sehr früh am Morgen. Bereits halb 6.00 Uhr klingelte der Wecker, denn die ersten Wettkämpfe begannen zwei Stunden später.

Schwerpunkte waren natürlich Erste Hilfe, aber auch theoretische Sachverhalte wurden geprüft. Fragen zu Kinderrechten, menschlichem Handeln, der Geschichte des Roten Kreuzes und vieles weiteres wurde abgefragt.

Der Bundeswettkampf zog sich bis in den frühen Abend hin. Erst gegen 18.30 Uhr absolvierten die jungen Akener die letzte Station. Aber auch danach war an Ausruhen nicht zu denken. Viel zu groß war die Frage, wie gut oder schlecht die Leistung von den Kampfrichtern bewertet wurde.

Zwei lange Stunden des Wartens später, war dann bei der Siegerehrung die Freude groß. Zwar verfehlten die Akener Lebensretter das Podium knapp, waren aber dennoch mehr als stolz, einen respektablen 4. Platz in der Gesamtwertung belegt zu haben. Auch in Aken wurde die Siegerehrung in Echtzeit, also Live via Livestream, über das Internet verfolgt. Da ließen die ersten Gratulationen und Anrufe von Daheimgebliebenen nicht lange auf sich warten. Anschließend wurde natürlich bei der Abschiedsparty noch ein wenig gefeiert. In aller Früh ging es am Sonntagmorgen wieder zurück nach Aken, wo die DRK-Schützlinge mit Plakaten,  Jubel und viel Beifall empfangen wurden.

Ein dickes Dankeschön an alle Kinder und Betreuer. Wir sind stolz auf euch. Macht weiter so!

© Sebastian Schwab E-Mail

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