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Neues Multicar für den Betriebshof der Stadt Aken (Elbe)

Mario Fröhner und Thomas Emmer hatten am Mittwoch, dem 19. September, allen Grund zur Freude. Die beiden Mitarbeiter des Betriebshofs der Stadt Aken (Elbe) konnten ihren neuen multifunktionalen Geräteträger und Transporter in Empfang nehmen. Mittels des an der Front des Fahrzeuges angebrachten Schneidwerkes können Hecken nun dreimal so schnell verschnitten werden. Egal ob vertikal, horizontal oder in einem gewünschten Winkel. Fast alles ist möglich. Zuvor mussten die Männer vor allem viel Muskelkraft einsetzten; bedenkt man, dass eine benzinbetriebene Heckenschere mehr als 5 Kilogramm Gewicht auf die Waage bringt.

Die lang im Vorfeld geplante Anschaffung ist Resultat einer tiefgreifenden Prüfung. Bei dieser gelangten Bürgermeister Jan-Hendrik Bahn und Margrit Fietz, Geschäftsbereichsleiterin III „Bauen und Wohnen“, zu der Erkenntnis, dass im Beriech der Grünpflege ein zu hoher Anteil an Handarbeit und ein zu geringer Grad der Automatisierung vorherrschten. Margrit Fietz betonte, dass durch die Anschaffung der neuen Technik die Mitarbeiter des Betriebshofes effizienter, effektiver und vor allem wirtschaftlicher arbeiten können.

Akens Bürgermeister Jan-Hendrik Bahn zeigte zur offiziellen Übergabe des Multicar einmal mehr seine Affinität zu technischen Gerätschaften. Kurzerhand setzte er sich selbst hinter das Steuer des Multicar. Im Arbeitsgang, also ca. 5 Stundenkilometer schnell, verschnitt er die ersten Meter Hecke mit dem fabrikneuen Fahrzeug.  Für ihn war die Anschaffung längst überfällig, gerade  im Hinblick auf die Gesundheit seiner Mitarbeiter und die damit einhergehende deutliche Erleichterung der Arbeitsprozesse. „Mit der neuen technischen Ausstattung wurde die Leistungsfähigkeit des Betriebshofes auf ein neues Level gehoben. Von dem multifunktionalen Fahrzeug profitieren alle Bereiche (Grünflächen, Friedhof, Hausmeister und Bauhof) des Betriebshofes gleichermaßen“, so Bürgermeister Jan-Hendrik Bahn.

Rechnet man alle Hecken im Zuständigkeitsbereich des Betriebshofes zusammen, so ergibt sich eine nicht unerhebliche Länge. Allein die Büsche am Russendamm schlagen mit 500 Metern zu buche.

Wie es der Name „Multicar“ schon vermuten lässt, ist das Fahrzeug für viele Zwecke einsetzbar. So wird das neueste Fahrzeug der Betriebshofflotte zusätzlich mit einer Wasserdampfanlage zur Unkrautbekämpfung ausgerüstet. „Das Besondere an dieser Anlage ist, dass wir nun ohne den Einsatz von Pestiziden Unkraut beseitigen können. Das spart Geld und kommt der Umwelt zu Gute“, erläutert Betriebshofchef Thomas Berger. Zukünftig kann somit auch in Gebieten gegen unliebsamen Pflanzenbewuchs vorgegangen werden, in denen es zuvor aus umweltschutzrechtlichen Beweggründen nicht möglich war.

Weiterhin kann die Anlage auch als Hochdruckreiniger, beispielsweise für die Graffitibeseitigung, eingesetzt werden.

© Worms E-Mail

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