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Beratung zu SED-Unrecht in der Stadt Bitterfeld

Beratung zu SED-Unrecht in der Stadt Bitterfeld

Opfer des SED-Unrechts haben Anspruch auf Linderung ihres Leids. Die Liste des Unrechts ist lang: politische Haft, Stasi-Bespitzelung, grundlose Einweisung in Heime oder Anstalten, Zwangsaussiedlungen, Enteignungen, Verweigerung von Bildungswegen und Schulabschlüssen, Staatsdoping und vieles mehr. In Bitterfeld bietet die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt wieder in Kooperation mit dem Caritasverband für das Bistum Magdeburg e. V. und der Kath. Pfarrei Heilige Familie Bitterfeld Beratungen besonders zu diesen Themen an: strafrechtliche und berufliche Rehabilitierung, Anerkennung gesundheitlicher Folgeschäden, psychosoziale Unterstützung, Einsichtnahme in die Stasi-Akten. In der Beratung erhalten Betroffene auch Unterstützung in der Aufarbeitung ihrer eigenen politischen Verfolgung. Besonders wichtig für die Betroffenen: Der Bundestag hat 2019 die Fristen für Rehabilitierungsanträge aufgehoben und das Leistungsspektrum erweitert. Die Beratungen sind individuell und selbstverständlich vertraulich. Da die Beratung in Einzelgesprächen erfolgt, und auch mit Rücksicht auf die Corona-Eindämmungsverordnung, ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich. Für die Anmeldungen gelten die üblichen Bürozeiten. Die Besucher/-innen müssen Mundschutz tragen und die Infektionsschutz-bestimmungen nach „3G“ (Geimpft, Genesen oder Getestet) einhalten.

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B094 Bürgersprechtag mit Caritas in Gemeindehaus Bitterfeld_6-10-22.pdf
0.1 MB

© Sebastian Schwab E-Mail

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