BCKategorie 18.04.2016 09:09:36 Uhr | Startseite

Flächendeckende Ausstattung aller Akener Kindertageseinrichtungen, der Grundschule und des Hortes mit CO2-Ampeln

Auf Empfehlung des Bundesumweltministeriums rief die Stadt Aken (Elbe) gemeinsam mit den Kindertageseinrichtungen, der Grundschule und dem Hort der Stadt das Pilotprojekt für ein zielgerichtetes Lüften mit Unterstützung von CO2-Ampeln ins Leben.

Die Stadt war bereits im August 2020 durch eine Mitteilung des Umweltbundesamtes, Kommission Innenraumlufthygiene (IRK), auf die CO2-Ampeln im Zuge der „Reduzierung einer Übertragung von SARS-CoV-2 in Innenräumen durch geeignete Lüftungsmaßnahmen“ aufmerksam geworden und hatte wenig später die ersten Meßgeräte angeschafft. Die sogenannten CO2-Ampeln zeigen an, wie viel Kohlendioxid in der Luft eines Raumes ist. Dies mahnt zum rechtzeitigen Lüften und kann somit effektiv bei der Corona-Bekämpfung helfen. Denn wenn viel ausgeatmetes CO2 in der Luft ist, dann sind auch viele Aerosole in der Luft, über die neben einer direkten Tröpfcheninfektion eine Ansteckung erfolgen kann.

Nach einer umfangreichen Testphase resümierten die Einrichtungsleiterinnen sowie die Schul- und Hortleiterin, dass der flächendeckende Einsatz der CO2-Ampeln im zielgerichteten Lüften als Gegensteuerungsmaßnahme gegen die Ausbreitung von COVID-19-Viren ein sehr gutes Instrument ist. Die Ampel brachte nicht nur den Mehrwert des Wissens, wann gelüftet werden muss, sondern auch für wie lange und ob ein dauerhaftes Ankippen eines Fensters überhaupt etwas bringt.

 

Infolge wurde die Anschaffung weiterer CO2-Ampeln durch die Stadt Aken (Elbe) und den freien Träger ausgelöst, die Anfang Januar 2021 geliefert und an die Kindertageseinrichtungen, den Hort und die Grundschule verteilt wurden. Jede Einrichtung setzte die Ampel in ihren Gruppenräumen, in den Schlaf-, Sport- und Mehrzweckräumen ein.

Ihr

Jan-Hendrik Bahn

Bürgermeister der Stadt Aken (Elbe)

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05_20210121_CO2_Ampeln.pdf
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© Sebastian Schwab E-Mail

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