Eine Wahl lebt nicht nur von Stimmzetteln, Wahllokalen und einer guten Organisation. Sie lebt vor allem von den Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und ihre Zeit für unsere Demokratie einzusetzen.
Bürgermeister Jan-Hendrik Bahn dankt deshalb den insgesamt 83 Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, die am Wahlsonntag in neun Urnenwahllokalen sowie einem Briefwahllokal in Aken (Elbe) und den Ortschaften im Einsatz waren. Sie begleiteten die Stimmabgabe, sorgten für die ordnungsgemäße Durchführung der Wahl und übernahmen nach Schließung der Wahllokale die sorgfältige Ermittlung der Wahlergebnisse.
„Mein ganz besonderer Dank gilt unseren 83 Wahlhelferinnen und Wahlhelfern. Sie haben einen großen Teil ihres Sonntags für unsere Stadt und unsere Demokratie eingesetzt. Das ist alles andere als selbstverständlich. Gerade in einer Zeit, in der es für Kommunen immer schwieriger wird, Menschen für ehrenamtliche Aufgaben zu gewinnen, können wir dieses Engagement gar nicht hoch genug schätzen. Unsere Demokratie funktioniert nur, wenn Menschen bereit sind, sie ganz praktisch mitzutragen“, betont Bürgermeister Jan-Hendrik Bahn.
Für den Bürgermeister steht der Einsatz der Wahlhelfer dabei stellvertretend für die große Bedeutung des Ehrenamtes insgesamt: „Ob bei Wahlen, in der Feuerwehr, in unseren Vereinen, im sozialen Bereich oder bei vielen anderen Aufgaben – ohne Menschen, die freiwillig Verantwortung für andere übernehmen, würde vieles in unserer Stadt nicht funktionieren. Dieses Engagement wird für unsere Gesellschaft immer wichtiger. Deshalb gehört den Menschen, die sich einbringen, nicht nur unser Dank, sondern auch unsere Anerkennung und unser Respekt.“
Neue Technik unterstützt die Wahlhelfer
Gleichzeitig setzte die Stadt Aken (Elbe) bei dieser Landtagswahl verstärkt auf moderne technische Unterstützung. Erstmals kam die Wahlunterstützungssoftware „VoteManager“ zum Einsatz. Sie unterstützt die strukturierte Erfassung, Prüfung und Übermittlung der Ergebnisse und ermöglicht, die Resultate aus den einzelnen Wahllokalen schnell zusammenzuführen und online bereitzustellen.
Auch bei der Briefwahl wurden die Abläufe durch eine Brieföffnungsmaschine unterstützt. Sie übernimmt das maschinelle Öffnen der eingegangenen Wahlbriefe und erleichtert damit einen zeitaufwendigen Arbeitsschritt. Die Prüfung der Wahlbriefe und die eigentliche Ergebnisermittlung bleiben selbstverständlich Aufgabe des Briefwahlvorstandes.
„Moderne Technik ersetzt dabei nicht den Menschen – sie unterstützt ihn. Mit der Brieföffnungsmaschine und dem VoteManager konnten wir die Abläufe deutlich effizienter gestalten und die Ergebnisse schneller und transparenter zur Verfügung stellen. Das ist für unsere Wahlorganisation ein echter Mehrwert“, so Michael Zelinka, Geschäftsbereichsleiter II „Sicherheit und Ordnung“.
Ein positives Fazit ziehen die mit der Vorbereitung und organisatorischen Durchführung der Wahl betrauten Beschäftigten der Stadtverwaltung unter Leitung von Michael Zelinka, Luisa Janouschek, Sachbearbeiterin Gewerbe und Wahlen, sowie Kämmerer Daniel Nauendorf. Die umfangreichen Vorbereitungen im Vorfeld zahlten sich aus: Sowohl die Wahlhandlung als auch die anschließende Ergebnisermittlung verliefen in allen Wahllokalen reibungslos.
„Hinter einem solchen Wahlsonntag steckt sehr viel Arbeit, die die meisten Menschen gar nicht sehen. Deshalb möchte ich ausdrücklich auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Verwaltung danken, die die Wahl über Wochen vorbereitet, organisiert und am Wahlsonntag begleitet haben. Am Ende greifen Ehrenamt, Verwaltung und moderne Technik ineinander. Dass dies so gut funktioniert hat, ist eine starke Gemeinschaftsleistung“, so Bürgermeister Jan-Hendrik Bahn abschließend.
Pressestelle der Stadt Aken (Elbe)