Der FC Stahl Aken hat Sportgeschichte für unsere Stadt geschrieben: Die Frauenmannschaft ist neuer Hallenlandesmeister des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt (FSA). Die Akenerinnen setzten sich bei der Endrunde in Barleben gegen ein hochklassiges Teilnehmerfeld durch und holten den Titel nach einem nervenstarken Sechsmeterschießen.
Bei der Hallenlandesmeisterschaft treffen die Vereine nicht „irgendwie“ aufeinander: In der Endrunde standen acht Teams, die sich zuvor über Vorrundenturniere qualifiziert hatten. Darunter waren Mannschaften aus drei Leistungsebenen – von der Landesliga über die Verbandsliga bis hin zur Regionalliga Nordost (höhere Spielklasse).
Genau das macht den Titel so wertvoll: Der FC Stahl Aken (Landesliga) musste sich gegen Verbandsliga-Teams und einen Regionalligisten behaupten.
„Vorrunde wie eine Todesrunde“ – Aken in der Hammergruppe
Der Turnierweg war außergewöhnlich anspruchsvoll: Aken spielte in einer Vorrundengruppe mit drei Verbandsliga-Teams (SG Einheit Halle, SSV Besiegdas Magdeburg, SV Blau-Weiß Dölau). Trotz dieses „Hammer-Loses“ erreichte der FC Stahl die K.-o.-Phase – unter anderem mit einem Remis gegen die SG Einheit Halle sowie einem wichtigen Sieg gegen Besiegdas Magdeburg.
Halbfinale gegen Magdeburg – Finale im Sechsmeterschießen entschieden
Im Halbfinale wartete mit dem 1. FC Magdeburg ein Regionalligist. Aken setzte sich in einem dramatischen Sechsmeterschießen durch.
Auch das Endspiel blieb eng und wurde erneut vom Punkt entschieden – diesmal mit dem besseren Ende für den FC Stahl Aken.
Damit qualifiziert sich der FC Stahl für die NOFV-Endrunde am 15. Februar 2026 in Bad Berka (Nordostdeutscher Fußballverband). Er ist der Regionalverband des DFB für die fünf ostdeutschen Bundesländer (Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen).
Bürgermeister Jan-Hendrik Bahn: „Das ist ein echtes Ausrufezeichen für Aken. Was hier gelungen ist, geht weit über einen sportlichen Erfolg hinaus. Diese Mannschaft zeigt, welches Potenzial entsteht, wenn Engagement, Teamgeist und Leidenschaft zusammenkommen – Werte, die unsere gesamte Vereinslandschaft prägen. Diesen Titel habt ihr nicht nur als Team, sondern stellvertretend für eine ganze Stadt nach Hause geholt. Ich bin stolz auf euch – und ich bin sicher, dass sich die ganze Stadt mit euch freut.“
Vereinspräsident Sebastian Sauer betont die historische Dimension für den FC Stahl:
Sebastian Sauer, Präsident FC Stahl Aken: „Dieser Titel ist historisch. In unserer Vereinsgeschichte konnten wir bislang noch keinen Landesmeistertitel erringen. Umso größer ist die Bedeutung dieses Erfolgs. Er steht für starke, kontinuierliche Vereinsarbeit – und für eine Mannschaft, die sich auch in einer extrem schweren Vorrundengruppe durchgebissen hat. Das ist ein Moment, den wir als Verein gemeinsam feiern dürfen – mit unseren Spielerinnen, ihren Familien, unseren Ehrenamtlichen und allen, die den FC Stahl über Jahre begleitet und unterstützt haben.“
Weitere Auszeichnungen – Akenerin beste Torschützin
Ein zusätzlicher Höhepunkt: Jennifer Wesemann (FC Stahl Aken) wurde als beste Torschützin der Endrunde ausgezeichnet.
Bürgermeister Hendrik Bahn: „Mein Dank gilt nicht nur dem Team, sondern auch dem gesamten Verein: Trainerstab, Ehrenamtliche, Helferinnen und Helfer. Der FC Stahl Aken ist eine tragende Säule unseres Vereinslebens – und dieser Erfolg zeigt eindrucksvoll, wie viel Qualität und Herzblut in der Akener Vereinsarbeit steckt.“
Die Stadt Aken (Elbe) gratuliert der Mannschaft, dem Trainerteam und dem gesamten FC Stahl Aken ganz herzlich zu diesem herausragenden Erfolg!
Pressestelle der Stadt Aken (Elbe)