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Im stillen Gedenken an die Opfer des Holocaust

Auch in Aken (Elbe) wurde am 27.Januar 2021 an die Opfer des NS-Regimes erinnert.  Alljährlich gedenken am Weltkriegsdenkmal der Elbestadt Bürgerinnen und Bürger, Stadträte, Ehrenbürger sowie der Bürgermeister den Opfern des Holocaust. In stillem Gedenken legte Akens Bürgermeister Jan-Hendrik Bahn coronabedingt bereits am Morgen des 27. Januar 2021 einen Kranz am Akener Bismarckplatz nieder.

Vor genau 76 Jahren stießen die Soldaten der 60. Sowjetarmee bei ihrem Vormarsch auf das Lager Auschwitz – Birkenau. Nur 7.000 Häftlinge hatten das Grauen bis dahin überlebt. Weit über 1,1 Millionen Menschen sind in den Jahren 1940-1945 in Auschwitz ermordet worden, davon eine Million Juden. Der Name „Auschwitz" ist weltweit zum Synonym für die systematische Vernichtung der Juden geworden.

Der 27. Januar wird unlängst als Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts geführt und durch eine Resolution der Vereinten Nationen seit 2006 weltweit als Gedenktag begangen. 

An vielen weiteren Orten der Welt werden noch heute Menschen wegen ihres Glaubens, ihrer Abstammung oder weil sie scheinbar keine guten Nachbarn sind, vertrieben, geschändet und getötet. Die aktuellen Geschehnisse machen heute wie damals im Jahre 1945 deutlich, dass man nicht in Ritualen erstarren, sondern sich ständig bewusst mit dieser menschenverachtenden Problematik auseinander setzen soll, ja sogar muss.

 

© Sebastian Schwab E-Mail

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